Gelb
Eingang
Zentrale
Geschäftsadresse
Fachverkäufer

Kunst, die weg kann.

28. März 2014

tumblr_n2mw61cinQ1tv6hplo1_r2_500„It’s like you’re photoshopped!” Ob Emma Stones Ausruf über das Sixpack von Ryan Gosling in Crazy Stupid Love für das Street-Art Projekt „Street Eraser“ Pate stand?

Wer weiß. Denn die Papier-Stencil der beiden Werbe-Kreativen Guus Ter Beek und Tayfun Serier sehen exakt so aus wie das Radiergummi-Werkzeug von Photoshop. Und bepflastern inzwischen ganze Wände, Werbeflächen und Stromkästen in London.

„We like the idea that there could be something hiding under the surface of everything around us”, sagen die Künstler über „Street Eraser”. Eine Idee, die irgendwie gut aussieht. Und irgendwie auch gut ankommt. Wie Ryans Sixpack bei Emma.

 

 

 

Wem’s gefällt, der kann’s Teilen

Aufgesnapt.

7. März 2014

Ein Messenger zum Schießen – richtig: Bei SnapChat geht es um Schnappschüsse. Kein Text. Nur Visuals. Oder Videos. Und genau das macht US-Diensten wie Facebook, Twitter oder WhatsApp mächtig Kopfzerbrechen.

Der Trick: Die empfangene Nachricht zerstört sich nach 10 Sekunden von selbst. Ist irgendwie unheimlich, aber doch auch reizvoll. Denn gerade beim Thema Datensicherheit erweist sich die Anwendung, die den digitalen Fußabdruck einfach schnell wieder wegwischt, als praktisches, weil anonymes Tool.

Ein Tool, das zumindest im Markt beeindruckende Zahlen hinterlässt: Mit täglich 400 Millionen Messages und 26 Millionen Usern allein in den USA ist das 2011 gegründete Start-Up aktuell der Dienst mit der schnellsten Wachstumsrate. 

Von Wachstum zum Marketing ist der Weg nicht weit: So schnappte sich beispielsweise die US-amerikanische Taco Bell-Kette die Idee und ließ ihren Kunden den Beefy Crunchy Burrito via SnapChat zukommen – mit ein bisschen Anschubhilfe durch Twitter. Ein kleiner, viraler Coup, der offensichtlich nicht nur der Zielgruppe schmeckte.

Denn auch Facebook bekam Appetit und bot den SnapChat-Gründern eine Summe von 3 Milliarden Dollar. Für den ganzen Dienst, versteht sich. Ohne Erfolg. Auch Zuckerberg’s Plan B, eine eigene, nahezu identische App namens Poke erfolgreich zu etablieren, floppte.

Apropos Flop: SnapChat entwickelte zwar einen bislang einzigartigen Lösch-Mechanismus, vernachlässigte dabei aber offensichtlich den Anti-Hacker-Mechanismus. Denn Anfang des Jahres fanden 4,6 Millionen SnapChat User ihre „vermeintlich zerstörten“ Daten im öffentlichen Netz. Ein Schuss, der gewaltig nach hinten losging…

SnapChat
Snap & Chat im Social Media Mix…

Wem’s gefällt, der kann’s teilen Teilen