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GePynchte Impressionen

17. Juni 2008

Der Airstream-Kiosk blitzte, Wortfetzen trotzten dem Regen, die Zeitung „      “ – Alle reden, (k)einer sagt was – raschelte im Wind.

Und wir haben auf der International  Pynchon Week mit unserer „Ware“ selbst bei alteingesessen Pynchon-Fans ins Schwarze troffen! Unser Lieblingskunde: Dieser Herr, der keine offizielle Pynchon Veranstaltung verpasst. Da seine Frau verhindert war, brachte er ihr eine exklusive „Wortkette“ mit – this must be love!

Frau Konsul interessierte sich übrigens für Intellectual BlingBling. Die Wortkette, die immer Gesprächsstoff auf jeder Veranstaltungen liefert. Alles in allem „unglaublich pynchonesk“, meinte auch Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin der Bayrischen Amerika Akademie. Für Aufregung sorgte natürlich „X.0“, der vermeintlich neue Roman Pynchons, verschlossen hinter Glas. Richtig geglaubt hat es keiner, doch neugierig waren alle…

Pynchon war doch da!

13. Juni 2008

Neugierig vor allem, wer sich hinter den Tüten verbarg. Warum die eigene Entbehrlichkeit begründen (Welt am Sonntag)? Pünktlich zur Kaffeepause mischten sich Simpson-Pynchons unter das wissenschaftliche Volk. Ungewöhnlich unkommunikativ. 

 Talking Heads

Genug der geflügelten Worte doch hier ein Letztes, natürlich vom Kultautor selbst, denn wer könnte es treffender sagen: “Words are only an eye-twitch away from the things they stand for.” (Thomas Pynchons Gravity’s Rainbow)

Heute schon zu viel gehört? Zwei Tüten heiße Luft mindestens? Oder haben die  Worte eher gefehlt? Dann lieber ein Wortfetzen, der jedes Gespräch wieder in Gang bringt. Garantiert und ohne Nebenwirkung. Wo gibt’s denn so was? Am Ideenladen-Kiosk vor dem Amerika Haus. Dem Markt- und Schauplatz von Denkern, die auch machen. Ohne leere Worte, …

… doch mit jeder Menge Ideen. Und die braucht man, wenn man vier Tage amerikanische Literatur von Thomas Pynchon vor sich hat. Pynchon in München. Der Ideenladen ließ sich diese „Freakveranstaltung“ (Welt am Sonntag) nicht entgehen und überraschte Fans und Wissenschaftler am Mittwoch, den 11. Juni 2008 vor dem Amerika Haus, mit einem ungewöhnlichen Sortiment.

Ente gut, alles gut

11. Juni 2008

Wir sind doch immer für eine Überraschung gut: Denn das Hand signierte Exemplar des neuesten Werkes von Pynchon „X.0“, das zum Start der International Pynchon Week versteigert werden sollte, war natürlich eine Ente.

Die Konferenz läuft und es gab gestern auch ein Buch. Ganz exklusiv, hinter Glas, auf schwarzem Plüsch. Und es konnte auch erworben werden – bei der ganztägigen, von Buero Gelb organisierten Versteigerung. Die Besucher der Pynchon Week, etwas irritiert über das „neue“ Pynchon Werk, boten auch nur verhalten mit…

…und kauften statt dessen ganz reale Ideen – im Ideenladen Airstream Kiosk.

Ideen, abgestellt auf Pynchon, wie Wortketten, Gesprächsfetzen, Buchstaben-schleudern, Heiße Luft, Wortschätze.

Und da jeder mal reinfallen kann, verschenkt Buero Gelb zum Trost das Werk an die/den schnellste/n Pressefrau/-mann, die/der sich bei uns meldet – in diesem Fall ging’s an die FAZ!

Thomas Pynchon, der amerikanische Kult-Autor, ist immer für eine Überraschung gut: Zum Start der International Pynchon Week am Amerika Haus in München am 11. Juni wird ein Hand signiertes Exemplar seines bislang unveröffentlichten Werkes „X.0“ versteigert.

Erste Gerüchte kursierten seit Anfang Mai, dass der „bekannte Unbekannte“ nach

„Against the Day“ einen literarischen Coup plant. Jetzt ist es raus: Thomas Pynchon, den der Spiegel mit „Tolstoi der Popkultur“ tituliert, stellt seinen neuesten Roman in München vor.

Das Thema? X.0. Kommunikation von morgen für Interaktion von heute. Virtuelle Realität reanalogisiert. „Das ist ganz Pynchon. Interkreativ. Internovativ.“ Ob sich der „Mann ohne Gesicht“ auch persönlich zeigt, bleibt ein Geheimnis. Und selbst wenn es so wäre, wer weiß schon, wie der heute 71jährige aussieht. Trägt er doch, wie auch bei seinem Simpsons-Gastauftritt, gerne mal eine Papiertüte über dem Kopf.

Big, fat and pink?

6. Juni 2008

Habt ihr die gesehen? Komische Dinger… Sehen aus wie Zeitungsständer… überall in München! Bizarr. Was dahinter steckt? No logo, aber der Ideenladen hat wieder geöffnet. Nur Wo?