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Werk+Schau doch mal

18. Januar 2012

Der Ideenladen teert schon mal die Einfahrt neu, kehrt die Werkshallen und putzt die Produktionsstätten. Nur noch 3 Wochen to go – dann öffnen wir unsere Werkstore und lassen Sie völlig unbehelligt „(r)einblicken“.

Ran an die Stechuhr, rein in die Ideenproduktion: Nur zur Munich Creative Business Week – und auch nur am Mittwoch, den 8. Februar 2012 – erleben Sie in der Einsteinstraße 28 das erste „Action Creating“ der Welt.

Action Creating sind begehbare „Denkräume“, wo Kreative das tun, was sie immer tun. Nachdenken. Wegdenken. Umdenken. Erdenken. Hindenken. Ausdenken…. Und mit Ihnen live und laut denken.

Der konkrete Ideen-Produktionsablauf steht erst in den nächsten Tagen fest. Fest steht jetzt schon: Wer zuerst kommt ist länger…äh, ist sicher drin! Anmeldung gleich hier: gelber@buero-gelb.de

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg?

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Buero Gelb @ MCBW

24. November 2011

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2012 fängt ja gut an: Die internationale Kreativszene sucht vom 7. bis 12. Februar den interdisziplinären Schlagabtausch – bei Munich’s Creative Business Week (MCBW). Und Gelb“ macht mit. Klar! 

Denn: Wir verkaufen Kreativität. Kreativität ist unser Geschäft, Ideen unser Kapital. Ideen sind aber auch die Waren unseres Ladens – dem Ideenladen.

Der Ideenladen startete als Pop up-Laden, ging dann als Airstream-Kiosk auf die Straße und werkelt seit drei Jahren als E-Shop und Ideen-Vending Machine hier im Gelblog.

Zur MCBW lässt der Ideenladen nun „Werken+Schauen“ – und erlaubt erstmals 360° Einblicke in die „Gelbe Denkfabrik“.

Wen interessiert’s? „Ideen-Einkäufer“ aus Marketing und Kommunikation, aber auch „freie Köpfe“, die Lust auf ein Mit… haben – Mitmachen, Mitdenken, Mitreden, Mitlachen…

Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail an gelber@buero-gelb.de

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Film up!

15. November 2011

Klappe, die Zwölfte: das Bitfilm Festival 2011 richtet seinen Spot auf ungewöhnliche Filme, die eines gemeinsam haben – sie „setzen digitale Technik auf kreative und innovative Weise um“.

Drei Kategorien, 3D Space, FX Mix und Machinima, spielen für die „internationale Web-Jury“ die Hauptrolle. Die Abstimmung ins Netz zu tragen, ist nur logisch: Bewegtbilder sind die digitalen „Klick-Bringer“. Tendenz steigend.

Genauso steigend wie die kreativen Spielarten, Bildern das Laufen zu lehren: vom naiven Strichmännchen „Hai puka“ bis hin zum 3D-Spektakel „Flufee on a Meshion“ – möglich ist alles, was nicht unmöglich ist.

Die Abschluss-Klappe fällt übrigens am 17. November 2011 in Hamburg, gefolgt vom Closing Event vom 2.-4. Dezember 2011 in Indiens High-Tech Metropole Bangalore.


 

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Der große Emo-Kick!

13. Oktober 2011

Geklickt, geliked, gekauft: Emotionales macht nicht nur die Offline-Kommunikation (be)greifbar. Auch die Online-Kommunikation versucht sich im gefühlt Analogen. Gut so.

EMO-KICK 1: LAUSCHER

Corporate „Klangwelt“: Ob Audio-Logo, Jingle, Voice oder Song – ein spezifischer Marken-Groove beschwingt die Kunden-Loyalität und schafft mehr Vertrauen, mehr Wiedererkennung, mehr Marke. Sounds logisch.

EMO-KICK 2: SPÜRNASE

Die digitale Schnitzeljagd kitzelt ureigene Instinkte: Geolocating und Geocaching rufen zur Jagd – und treffen den Nerv der mobilen Community. Halali! Das Schuhlabel Jimmy Choo startete beispielsweise eine digitale Echtzeit-„Schatzsuche“ quer durch Londons Szene-Locations. Wer unterwegs ein Paar Schuhe fand, durfte sie behalten. Auch M&M, Levi’s und MINI führten durch digitale „Check Ins“ zu analogen Abenteuern. Das Erlebnis multiplizierte sich über Social Media-Kanäle wie Twitter und Foursquare.

EMO-KICK 3: GRUPPENTIER

Mitreden, mitdenken, mitbestimmen: Crowdsourcing mobilisiert die Community. Von der Produkt-Entwicklung bis zur Kommunikation – gemeinsam gedacht ist besser gemacht. Ob als Social Media-Kampagne wie McDonalds Mein Burger“ und Mountain Dewmocracy oder als Think Tank wie Tchibo Ideas und My Starbuck Idea: Input entwickelt Output.

EMO-KICK 4: EGOMAN

Individualität macht Masse. Nichts leichter als das! Sei Du, sagt die Marke, und spannt den „Selbstverwirk-lichungs“-Schirm – mit Mass Customization wie NIKEiD oder Reeboks Reecreate. Ein Selbstläufer.

EMO-KICK 5: SELBSTDARSTELLER

Die Stage: Social Media. Das Publikum: die Community. Und der Applaus? Geht ans Marketing. Denn Outdoor-Maniacs lassen sich auch im Netz nicht hängen. Coca-Cola weiß das und ködert die Abenteurer mit Automaten und direkter Leitung zu Facebook. Foto uploaden, Post erstellen – und Po-Po-Posen. Auch der Luna Park in Sydney bietet mit der Facebook-Funktion „My Experience“ eine „mobile Foto-Kabine“. Bitte, lächeln!

EMO-KICK 6: GRAPSCHER

Online, offline, blow the line(s): Hände sind zum Greifen – und (Be)greifen da. Das dachte sich auch Diesel und verlegte seinen Facebook-Auftritt auf die Wiese. Facepark „missbrauchte“ das Grün als Plattform, die Pappe als Profil und den Sticker als klebriges „Like“-Tool. Das bleibt haften.

EMO-KICK 7: EXKLUSIVGAST

A deal a day keeps the competitor away: Exklusivware, Impulsartikel und Season Sales beflügeln die Kaufentscheidung – natürlich alles streng limitiert, nur für kurze Zeit und nur für Mitglieder. Ob beim Live Shopping oder Crowd-Buying: Bei rabattierten Produkten fährt (fast) jeder Einkaufswagen zur Kasse!

EMO-KICK 8: WEITERSAGER

Werbung? Nein, danke! Empfehlungen von Freunden, Communities und Circles? Ja, bitte. Klar: Glaubwürdigkeit ohne Eigennutzen wirkt. Noch! Denn immer mehr Partner-, Bonus- und Prämien-Programme schaffen „lohnende“ Anreize für „erfolgreiche“ Empfehlungen. Kauf-Verweise bei Amazon, Location-Tipps bei Irlgalaxy oder Test-Erfahrungen von Special Interest Groups bei Milka – Empfehlungen werben. Wirkungsvoll(er).

EMO-KICK 9: QUATSCHKOPF

Wer seinen Kopf verliert, versucht sich im Horsemanning – wer flach wie ein Brett an einen ungewöhnlichen Ort liegt, im Planking. Auch Owling und Coning passen zu dem grassierenden Web-Unsinn. Ziemlich komisch.

EMO-KICK 10: VERFOLGER

Schluss mit lustig! Votings, Rankings und Hitlisten ziehen den unerbittlichen Vergleich. On top: Friends, Fans, Followers verlinkt mit Sterne, Points und Badges. Die Idee ist so einfach wie genial. Messe sich, wer sich messen kann, will, darf, muss. Wettbewerb belebt das Online-Geschäft – selbst das der gesunden Ernährung. Na, dann: Guten „Foodzy“!

EMO-KICK 11: SPIELKIND

Generation Homo Ludens: Gamification nutzt Spiel-Mechanismen. Kleine Idee, große Wirkung: Foursquare. Badges sammeln, Mayor werden, Goodies holen – das hält die Community bei Laune. Ob Stadt-Brettspiele wie bei Foursquaropoly oder Spesenabrechnungen wie bei The Guardian – die Mittel heiligen das Spiel. Win-Win.

Das Digitale sprengt analoge Grenzen. Nicht ganz – auch wenn amerikanische Nachrichtensprecher mal wieder was ganz anderes behaupten…

Einser und Nuller? Sind nicht sexy. Wenn schon: Wir machen Ihr Digitales gefühlt analog. Starten wir doch einfach mit unserem Schnipsel

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Kennen Sie das? Früh morgens, Sie liegen noch im Bett, haben sich gerade eine kuschelige Kuhle gewühlt, da klingelt’s an der Tür: „Guten Tag, ich bin’s: die Zukunft.“ Also gut: raus aus den Federn und ran an den Wurm – den fängt bekanntlich nur der Early Adopter!

Auch die Herrschaften bei Google scheinen „früh aufgestanden“. Mit Google Wallet startet die Riesensuchmaschine das erste massentaugliche mobile Bezahlsystem – und zwar mit NFC-Chips. Einfach so.

Wenn Sie also in den USA leben, ein Google Nexus S 4G besitzen, Kunde bei Visa, Mastercard oder Citibank sind und bei deren Handelspartnern einkaufen wollen… – bitte? Das sind Ihnen zu viele „Wenns“? Verstanden: Dann drücken Sie auf die Snooz-Taste, drehen sich noch mal um und träumen bis zum Launch in Deutschland von „der guten alten D-Mark“.

Wir wecken Sie, wenn’s los geht!

Google macht jetzt auf Geldbeutel.

Google macht jetzt auf Geldbeutel.

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Mann, Mann, Mann!

15. September 2011

Frauen auf Einkaufstrip: Das langweilt Mann. Nicht mit MINI. Unsere Idee aus dem Jahr 2008 war und ist so einfach wie brillant – mal ganz objektiv betrachtet ;-)

Erfrischende Probefahrt statt ermüdender Anprobe: Der ungewöhnliche MINI Service „Mann abzugeben!“, der die Institution „Kinderland“ ganz neu interpretiert, brachte den Motor ausgewählter Kooperationspartner richtig zum Laufen.

Denn während FRAU von 0 auf 100 durch den Szene-Laden sprintete, drehte MANN im MINI maximale Momente in 1, 2, 3, 4, 5, 6 Gängen. Was für ein Erlebnis: So ertrug (auch) Man(n) die Shopping-Tour der Frau…

Auch IKEA Australien versucht sich gerade an unserem Konzept – natürlich adaptiert. Statt Bällebad im Småland spielen Männer im Mänland Kicker und Konsole. Ein Vatertags-Special mit Potenzial!

Wir sagen: Cool, Ikea! Wir haben übrigens noch mehr „Spielereien“ in der Schublade!

Mann Abzugeben

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Im Rampenlicht: OurSpace

17. August 2011

Wir haben sie nicht vergessen: die Mutter/den Vater aller sozialen Netzwerke – MySpace. Das ehemals größte Netzwerk, das vor gut einem Monat zu einem Schnäppchenpreis von 35 Millionen Euro den Chef im Sessel wechselte, gibt trotz schwindender Nutzer nicht auf.

Und verfolgt ein neues Prinzip: belohnen! Ganze 17 Awards gibt es für die MySpacer. Buero Gelb macht mal wieder den Anfang – und tütete fast nebenbei die „Im Rampenlicht“-Auszeichnung ein. Kein Wunder: Die coolen Party-Pics haben auch einen Award verdient.

Genauso wie MySpace eine zweite Chance: Die goldenen Zeiten mit 75,9 Millionen Nutzer im Monat sind noch gar nicht so lange her. Um an die Erfolge wieder anzuknüpfen, holte sich Specific-Media, der neue Eigentümer, prominente Unterstützung: Justin Timberlake.

Der zeigte ja bereits in „The Social Network“, dass er Ahnung vom Netzwerken hat. Bis September soll nun eine neue Strategie auf den Tisch – Fokus: Musik, Filme und Shows. Also: Nische as its best.

Dass MySpace nicht zum alten Eisen gehört, beweisen die Awards allemal. Stichwort: Gamification. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

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Meine Frau, mein Haus… mein Rad. Der Drahtesel ist drauf und dran, den Autos zumindest in der Großstadt den Rang abzufahren. Macht ja auch Sinn: Wer auf zwei statt auf vier Rädern unterwegs ist, tauscht Stau und Parkplatzprobleme gegen freie „Flitzkultur“.

Egal ob praktisches Klapprad, puristisches Fixie oder komfortables Pedelec – für die Urban Commuters ist Radeln schlichtweg der letzte Renner.

Keine Frage: Auf diesen Trend steigen wir sofort mit auf!

Link-Tipps
Bike to Run
Bike to Park
Bike to Rent
Bike to Style, gelbes Trikot
Bike to Style, grünes Trikot

 

Runter kommen sie alle…

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Dirk Nowitzki, Heidi Klum, Franz Beckenbauer… Currywurst. Bevor Sie nach dem Fehler suchen, servieren wir Ihnen schnell die Auflösung: Die gute deutsche Brüh- und Bratwurst mit Ketchup und Curry brutzelt sich gerade auf die Gourmet-Menüs der Trend-Metropolen.   

London, New York, Los Angeles: The excitement of the Currywurst kennt kein Ende, auch wenn sie selber gleich zwei hat. Aber Currywurst ist nicht gleich Currywurst. Mahlzeit!

Berlin Currywurst, schick gelegen am Sunset Boulevard in Los Angeles, würzt beispielsweise mit „Kiezgröße“ und „Berlin Calling“, während Currywurst Bros. in New York mit „Dragon Star“ und „Curry Kashmir“ scharf macht.  

Und Herman ze German? Heizt seine Würstl auf „deutsch“ ein – „traditionell, klassich, authentisch“. Genau das schmeckt der Netz-Community, die massig „I like“ auf den Grill wirft.  

Namensgeber von Herman ze German ist übrigens der ehemalige Scorpions Drummer Herman Rarebell – der hat uns oben noch gefehlt.

Don’t worry – be curry: Bei Currywurst-Erfinderin Hertha Heuwer (links) ging’s offensichtlich nicht immer um die Wurst.

Don’t worry – be curry: Bei Currywurst-Erfinderin Hertha Heuwer (links) ging’s

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Vergiss Xing!

30. Juni 2011

Wir befinden uns im Jahre 20* nach Internet. Alle Sozialen Netzwerke heißen Facebook. Quatsch! Wer Business denkt, nutzt(e) Xing – zumindest in Deutschland. Die Community, die 2003 als OpenBC startete, half wohl auch so mancher Karriere auf die Sprünge. Vermuten wir mal.

Ihre eigene aber ließ sie dabei leider etwas schleifen – bis Juni 2011: Dann kam der Relaunch des ambitionierten Portals. Was fürs Curriculum Vitae gut ist, kann im Wettbewerb nicht schaden. Richtig. Meinen wir ja auch.

Denn LinkedIn kommt – langsam, aber doch gewaltig. Und legt ganz locker eine Bilderbuch-Karriere aufs Parkett: Der „atemberaubende Börsengang“, Internationalität (mit Lokalkolorit), steigende Mitgliederzahlen, rege Aktivitäten in Gruppen, hohe Führungskräfte-Dichte, kostenfreie Nutzung von 80% der Xing Premium-Funktionen machen den amerikanischen Riesen nur noch riesiger. Finden wir.

Wenn schon: Xing bleibt Business like cool – und beobachtet LinkedIn „mit breiter Brust und spitzen Ohren“. Ob das reicht? Vielleicht bis Ende 20 nach Internet. Sagen wir.

*Das Internet ging mehr oder weniger offiziell am 30. April 1993 (Öffnung für die allgemeine Nutzung) ans Netz.

In ist, wer drin ist. Nur wo?

In ist, wer drin ist. Nur wo?

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